Ein 5. Kandidat fürs Amt des Oberbürgermeisters von Eisenach will ins Wahlrennen gehen. Thomas Wenzel heißt er und er ist MEIN Kandidat. Ein klareres Berufsbild als optimale Voraussetzung uns Wählern die Wahrheit zu eröffnen gibt es nun mal nicht. Eisenach ist so gut wie Pleite und mein Kandidat ist hauptberuflicher Trauerredner.
Mitarbeiter des Landestheaters Eisenach beteiligen sich
an Schweigeminute zum Gedenken an Opfer rechter Gewalt
Gemeinsam haben die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger zu einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am Donnerstag, 23. Februar 2012 um 12.00 Uhr aufgerufen. Das Landestheater Eisenach teilt mit, daß sich die Mitarbeiter daran beteiligen.
Grippegeschwächte Eisenacher bieten dem Tabellen-Zweiten TV Neuhausen lange Zeit Paroli
Adalsteinn Eyjolfsson, der Coach des ThSV Eisenach, schäumte vor Wut, biss sich aufgrund des „HBL-Maulkorberlasses“ während einer Talkrunde mit beiden Trainern auf die Zähne. Seine grippegeschwächten Schützlinge (Branimir Koloper konnte die Fahrt erst gar nicht antreten) hatten dem gastgebenden Tabellen-Zweiten TV Neuhausen über weite Strecken erfolgreich Paroli geboten (14:14, 33.), gerieten aber zwischen der 38. und 48. Minute entscheidend in Rückstand, als der TV Neuhausen mit seinem ihm arteigenen Konterspiel vom 18:16 auf 27:20 davonzog, in dieser Phase wie nahezu über die gesamte zweite Halbzeit vom „Wohlwollen“ der Schiedsrichter Thomas Kern/Thorsten Kuschel profitierte. „Höhepunkt“ deren Spielleitung war die rote Karte für Eisenachs Spielgestalter Tomas Sklenak (49.). Neuhausens heranstürmender Alexander Trost war auf die Brust von Tomas Sklenak geprallt. Die schwachen Referees zeigten zur Überraschung der meisten Augenzeugen
Eisenach hat eine neue Pressesprecherin. Seit heute ist Janina Kay in dieser Funktion für die Stadt tätig. Die 32-Jährige bringt Erfahrungen aus der Kommunikations- und der Zeitungsbranche sowie der öffentlichen Verwaltung mit. Ihre berufliche Laufbahn als Journalistin begann die studierte Historikerin mit mehreren Stationen bei Rundfunk, Fernsehen und Tageszeitungen. Ihr Volontariat absolvierte sie bei der Norddeutschen Rundschau/Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag in Itzehoe. Zuletzt arbeitete die gebürtige Schleswig-Holsteinerin als Assistentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg. Dort war sie unter anderem für Presseanfragen, Pressemitteilungen, hauseigene Publikationen, die Kommunikation nach innen sowie den Internetauftritt zuständig. An ihrer neuen Wahlheimat Eisenach schätzt die 32-Jährige vor allem deren Bedeutung als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Neben den vielen Kulturstätten ist ihr auch die Nähe zum Thüringer Wald und zum Nationalpark Hainich wichtig. Als Ausgleich zu ihrem Beruf ist sie gern auf ausgedehnten Fahrradtouren und zum Geocachen unterwegs.
Oberbürgermeisterbesuch beim Thüringer Finanzminister
Land hilft bei Berufsschule – Finanzierung des Theaters weiter schwierig- Grund- und Gewerbesteuererhöhung absehbar
Oberbürgermeister Matthias Doht diskutierte heute erneut die finanzielle Situation der Stadt mit dem Thüringer Finanzminister Dr. Wolfgang Voß. In dem Gespräch ging es unter anderem um die notwendigen Bedarfszuweisung für die städtischen Investitionen und die Finanzierung des Theaters. Bekannt ist, dass die Stadt bis 2020 nicht in der Lage sein wird, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.
Der Finanzminister hat entschieden, dass das Land zur Finanzierung des städtischen Eigenanteils an der Berufsschule steht. Es wird ist sichergestellt, dass die Bauarbeiten weitergehen können. Denn das Land gewährt eine Überbrückungshilfe, abweichend von den neuen vorgesehenen Verwaltungsvorschriften des Finanzministeriums. "Damit können wir das Zeitfenster des Baus einhalten ", sagte Oberbürgermeister Matthias Doht. Der erste Bauabschnitt soll im Sommer fertig sein.
Weiteres Ergebnis des Gesprächs: Eisenach muss dem Finanzministerium ein langfristiges Konzept zur Konsolidierung des Haushaltes vorlegen. Erst auf dessen Grundlage soll über mögliche Finanzierungen von weiteren städtischen Maßnahmen entschieden werden.
Für das Eisenacher Theater bedeutet das: "Wenn das Landeskabinett keinen Beschluss fasst, ist nach derzeitiger Situation keine langfristige Finanzierung erkennbar", so Doht. Auch die Vorgaben des Finanzministeriums für die vorgeschriebene Anhebung der Steuerhebesätze hält er für bedenklich und nicht durchführbar. Diese sehen eine Erhöhung der Grundsteuer auf 500 Prozent sowie eine Anhebung der Gewerbesteuer auf 450 Prozent vor.
Stadtverwaltung weist auf Räum- und Streupflicht hin
Die Stadtverwaltung Eisenach weist aufgrund des Wetters auf die Räum- und Streupflicht von Anwohnern und Grundstücksbesitzern hin. Die Anlieger müssen entlang ihrer Grundstücke dieser Pflicht nachkommen. Gehwege und Zugänge zu Überwegen, Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang müssen von Schnee freigehalten und bei Schnee- und Eisglätte gestreut werden. Insgesamt muß laut der entsprechenden städtischen Satzung am Grundstück ein 1,25 Meter breiter Streifen zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang geräumt werden. Bei Eisglätte ist der gesamte Gehweg zu streuen. Diese Pflichten gelten in der Zeit von 7 bis 20 Uhr. Bei Schneefall muß jeweils unverzüglich geräumt werden. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren die Einhaltung der Räumpflicht im Rahmen ihres Außendienstes. Die Grundstücksbesitzer werden gegebenfalls per Handzettel auf ihre Pflicht hingewiesen. Wer die Aufforderung, seiner Räumpflicht nachzukommen, ignoriert, muß mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Der Schnee von den Gehwegen soll wegen der Arbeit der Schneepflüge nicht mitten auf die Straße geschippt werden, sondern am Straßenrand aufgetürmt werden.
Zum Kommersch, der am 9. und 10. März, jeweils 19.30 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle stattfindet, wird es poetisch. Dafür sorgt in diesem Jahr Matthias Klaß, der einigen vom Poetry Slam in der Wandelhalle bestens bekannt sein dürfte. Er berichtet an den beiden Sommergewinns-Vorabenden von den Auswirkungen des Biergenusses im Frühling. Karten für beide Veranstaltungen gibt es zum Preis von 15 und 17 Euro in der Tourismus Information am Markt 24.
Poetisch weiter geht es auch am Freitag, 16. März um 20 Uhr, wenn zum Sommergewinns-Poetry-Slam, dem modernen Dichterwettstreit, geladen wird. Bekannte Größen der deutschen Poetry Szene geben sich im Festzelt am Westbahnhof, hinter dem Vereinshaus der Zunft, am Vorabend des Sommergewinns ein Stelldichein. Hier verspricht Organisator Matthias Klaß ein hochkarätiges Starterfeld. Neben André Herrmann aus Leipzig, dem deutschen Vizemeister im Teamwettbewerb, werden auch der nationale U20-Champion Alex Meyer aus Hannover und Tobias Kunze um die Gunst des Publikums buhlen. Über Sieg oder Niederlage entscheidet dabei allein der Applaus. Jedem Teilnehmer steht ein Zeitlimit von sechs Minuten zur Verfügung, wobei der Text auf jeden Fall selbst geschrieben sein muss. Die vier Lokalmatadoren Ramona Jährling, Ulrike Wolf, Carsten Reiße und Matthias Klaß werden beim Sommergewinns-Poetry-Slam alles geben, um den Sieg nach Eisenach zu holen.
Karten für die Veranstaltung gibt es zum Preis von 5 Euro in der Buchhandlung "Die Eule" in der Karlstraße 3 in Eisenach oder an der Abendkasse. Unter der E-Mail Adresse
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werden auch Vorbestellungen entgegen genommen.
"Ich habe so viel erlebt, da mußte ich doch ein Buch schreiben"
Der heute 92jährige Paul Kübler hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Nicht viele haben unter diesen Bedingungen es bis in dieses schöne Alter geschafft und erfreuen sich obenrein noch bester Gesundheit. Paul sagt, wenn man ihn fragt: "Ich mußte aber auch gut aufpassen und viel dazu tun".
Er lebte bis vor Kurzem noch in Eisenach-Stedtfeld und gönnt sich nun Altersgerechtes Wohnen in Berlin. Als er unserer Redaktion sein Buch "Erinnerungen aus meinem Leben" vorlegte, staunten wir nicht schlecht. Er beschreibt einen Lebens- und Leidensweg der seinesgleichen sucht und das in einer wunderbar verständlichen Art und Weise. Wer möchte kann es hier lesen (als .pdf-Datei). Wir haben mit Genehmigung Paul Küblers sein beeindruckendes Werk hier veröffentlichen dürfen:
Wartburgstädter feiern mit nahezu 2.000 Fans 32:27 (12:9)-Erfolg über GWD Minden
Ein Festtag für Handball-Eisenach! Der ThSV Eisenach bezwang den Ligakrösus GWD Minden mit 32:27 (12:9)! Mehrere Minuten vor dem Abpfiff intonierten nahezu 2.000 hellauf begeisterte Anhänger des ThSV Eisenach inbrünstig „Thüringens Nationalhymne“, das Rennsteiglied. Gerade hatte Routinier Eryk Kaluzinski sich das Leder im Bodenkampf erobert und die Fäuste in die Luft gestreckt. Wenig später war Eisenachs Girts Lilienfelds erneut zu schnell für die Abwehr des Ligakrösus, entwischte zum 29:24 (56.) und 30:24 (57.). Eisenachs Trainer Adalsteinn Eyjolfsson sprach dann vom Luxus von zwei exzellenten Linkshändern im rechten Rückraum. Zunächst drückte Duje Miljak mit exzellenten Anspielen und fünf Treffern der Partie seinen Stempel auf, dann kam mit Girts Lilienfelds ein ganz anderer Spielertyp, der maßgeblich am Trefferreigen nach dem zwischenzeitlichen 21:21-Gleichstand (46.) zum 31:24 (57.) beteiligt war. GWD Minden, der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit, wurde im Schlussgang regelrecht überrollt. „Die in allen Phasen bessere